
Wird das Tier in Österreich geboren, geschlachtet und gemästet, bekommt es künftig einen Stempel. Ein neues Gütesiegel mit dem Namen "Sus" soll ab 2011 mehr Klarheit für Konsumenten und Lebensmittel-Kontrolleure bringen. "Sus" heißt auf lateinisch "Schwein" und wurde in Anlehnung an die Rindfleisch-Kennzeichnung "bos" (lateinisch für Rind) entwickelt.
Das Gütesiegel "Sus" soll das AMA-Gütesiegel ergänzen, für das die Bauern zusätzlich Haltungskriterien einhalten müssen. Aktuell hat das AMA-Gütesiegel bei Frischfleisch einen Marktanteil von rund 20 %, bei Wurst & Co jedoch keine 5 % Marktanteil. "Mit Sus hoffen wir, in einigen Jahren bis zu 50 % Produkte mit kontrollierter Herkunft in Handel und Gastronomie zu haben", sagt Schweinebörse-Chef Hans Schlederer.
Spezieller Transportwagen: Der Betrieb Schulz in Dülmen hat einen neuen Transportwagen mit 16 separaten Buchten gebaut. So werden die Würfe auch beim Transport nicht gemischt. Weitere Details in der Reportage "Jeder Wurf kriegt eine Bucht" in der SUS 1/12 ab Seite 10.
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