
Ab 2011 sollen auch österreichische Ferkelerzeuger Schmerzmittel bei der Ferkelkastration einsetzen. Damit möchte man dem Beispiel Deutschland und Dänemark folgen, die den Schmerzmitteleinsatz bereits etwas länger praktizieren. Hintergrund ist, dass auch in Österreich die zurzeit geübte Praxis der Ferkelkastration insbesondere von Tierschützern massiv kritisiert wird. Nach Angaben des Verbandes Österreichischer Schweinebauern (VÖS) soll die Verpflichtung zur Durchführung der Ferkelkastration mit Schmerzmitteleinsatz jetzt in die Produktionsbestimmungen der Mitgliedsverbände aufgenommen werden. Bis Jahreswechsel werde man die Tierhalter im Rahmen einer Informationskampagne über die Neuerungen zur Ferkelkastration und über die fachgerechte, hygienische Durchführung aufklären, heißt es seitens des Dachverbandes.
Gleichzeitig wird von den Vertretern in der Branchenvereinbarung klargestellt, dass die Kastration männlicher Ferkel eine zuverlässige Methode zur Sicherung der Fleischqualität darstellt, auf die zum aktuellen Zeitpunkt nicht verzichtet werden kann.
Spezieller Transportwagen: Der Betrieb Schulz in Dülmen hat einen neuen Transportwagen mit 16 separaten Buchten gebaut. So werden die Würfe auch beim Transport nicht gemischt. Weitere Details in der Reportage "Jeder Wurf kriegt eine Bucht" in der SUS 1/12 ab Seite 10.
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