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Brauchen wir die elektronische Kennzeichnung?

Die Schweizer Bauern wollen den flächendeckenden Einsatz der Chip-Ohrmarke nicht.
Die Schweizer Bauern wollen den flächendeckenden Einsatz der Chip-Ohrmarke nicht.

Das Leben eines Schweins könnte in Zukunft von der Geburt bis zur Schlachtung mittels elektronischer Ohrmarke rückverfolgt werden. Die Schweizer Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) sieht diese Möglichkeit der Kennzeichnung positiv. Denn mittels elektronischer Ohrmarken ließe sich nicht nur der Werdegang des Einzeltiers dokumentieren, sondern man könne darüber hinaus auch Auskunft über das Haltungssystem (Bio, IP) geben. Das Erfassen der Nummern auf dem Schlachthof müsse allerdings automatisch mit entsprechenden Lesegeräten erfolgen.
Praktische Landwirte stehen dieser Art der Kennzeichnung skeptisch gegenüber. Nach einer Umfrage unter Schweizer Betriebsleitern lehnen 63 % der Landwirte die Rückverfolgbarkeit mit elektronischen Ohrmarken ab. Unter anderem befürchten sie einen administrativen Mehraufwand und steigende Produktionskosten. Nur jeder fünfte Landwirt befürwortet die neue Technologie.

Der ART-Bericht "Brauchen Schweine eine elektronische Kennzeichnung? Umfrage zu Nutzen und Kosten" kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Schlagworte

Kennzeichnung, ART, mittels, Schweizer, elektronischer, elektronische, Geburt, Tänikon, Zukunft, Ohrmarke

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