
Im Jahr 2009 hat die Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh im Raum Osnabrück eG (EGO) 475.252 Schlachtschweine zum Preis von im Schnitt 1,43 €/kg vermarktet, wie Geschäftsführer Rudolf Festag auf der Generalversammlung am Mittwoch verkündete. Das entspricht einem Anstieg der Tierzahl um 6 % im Vergleich zum Vorjahr.
Zusammen mit den rund 8.400 vermarkteten Schlachtrindern und den 53.000 vermarkteten Ferkeln, Kälbern und Fressern kommt die EGO auf einen Jahresumsatz von 76 Mio. €.
Die Zahl der Mitgliedbetriebe der EGO stieg von 306 auf 308.
Im unternehmenseigenen Schlachthof in Georgsmarienhütte wurden im vergangenen Jahr 510.000 Tiere geschlachtet, das entspricht einem Plus von mehr als 27.000 Tieren. Auch für die kommenden Jahre rechnet die EGO mit einer jährlichen Steigerung der Schlachtzahlen um 5 bis 6 %.
Deshalb soll der unternehmenseigene Schlachthof in Georgsmarienhütte ab Jahresende ausgebaut werden. "Die 1989 installierte Schlachtanlage verursacht einen enorm hohen Instandhaltungsaufwand. Zum Ausbau des Schlachthofs gibt es keine Alternative!", stellte die Unternehmensspitze klar.
Konkrete Umbaupläne liegen vor. Die Schlachthof-Erweiterung soll mehr als 700.000 Schlachtungen pro Jahr möglich machen.
Spezieller Transportwagen: Der Betrieb Schulz in Dülmen hat einen neuen Transportwagen mit 16 separaten Buchten gebaut. So werden die Würfe auch beim Transport nicht gemischt. Weitere Details in der Reportage "Jeder Wurf kriegt eine Bucht" in der SUS 1/12 ab Seite 10.
Mehr Bilder
Kommentare