
Ein Bauernhof ist der ideale Ort für Kinder und Jugendliche, moderne Tierhaltung mit allen Sinnen zu erfahren. Aktive Teilnahme an der Stallarbeit und direkter Kontakt zu Tieren schaffen einmalige Erlebnisse, an die sich Kinder noch viele Jahre später erinnern.
Begeisterte Kinder stecken auch ihre Eltern an. Sie tragen das Erlebte in den Alltag: in die Schule, in die Familie, in die Gesellschaft. Außerdem hat ihre Stimme heute in vielen Haushalten Gewicht, wenn es darum geht, was im Einkaufswagen landet. Ihr Wissen und ihre Einstellung gegenüber modernen Produktionsweisen entscheidet also mit darüber, wie Schweinehaltung in Deutschland in Zukunft aussieht.
Somit ist es wichtig, dass viele Schweinehalter ihre Ställe für Schulklassen öffnen. Denn Infos aus erster Hand -; glaubwürdig vermittelt und spannend aufbereitet -; sind das beste Mittel, Menschen für Themen der Landwirtschaft zu sensibilisieren.
Informationen und direkte Hilfestellung erhalten interessierte Landwirte von ihrem Kreisbauernverband. Aber auch viele andere Initiativen und Einrichtungen haben sich die Bildung auf dem Bauernhof zur Aufgabe gemacht und unterstützen Landwirte dabei, Kontakte zu Schulen und Kindergärten zu knüpfen und passende Lernangebote auszuarbeiten. Eine Liste dieser Koordinationsstellen -; nach Bundesland geordnet -; findet sich auf der von der i.m.a. geführten Internetseite www.lernenaufdembauernhof.de oder direkt hier als PDF zum Herunterladen. Drei Reportagen über Landwirte und Landwirtinnen, die Kindern und Erwachsenen die moderne Schweinehaltung näher bringen, lesen Sie in der aktuellen SUS-Ausgabe 3/2010 ab Seite 40.
Spezieller Transportwagen: Der Betrieb Schulz in Dülmen hat einen neuen Transportwagen mit 16 separaten Buchten gebaut. So werden die Würfe auch beim Transport nicht gemischt. Weitere Details in der Reportage "Jeder Wurf kriegt eine Bucht" in der SUS 1/12 ab Seite 10.
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