Mehr Lysin gegen Aufzucht-Ende

Ferkel moderner Herkünfte haben einen höheren Lysin-Bedarf.
Ferkel moderner Herkünfte haben einen höheren Lysin-Bedarf.

Mit dem Leistungspotenzial wächst bei Tieren der Nährstoffbedarf. Aufgrund der in den letzten Jahren stark angestiegenen Zunahmen rät die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE), Ferkelfutter mit höheren Aminosäurengehalten auszustatten, als es die bisherigen Empfehlungen vorgeben.

Dazu führte das Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp einen Fütterungsversuch mit insgesamt 480 Ferkeln durch. Das Aufzuchtfutter II der Kontrollgruppe war mit 1,15 % Bruttolysin ausgestattet, was einem Lysin-Energie-Verhältnis von 0,85 g Lysin je MJ ME entspricht. Das Aufzuchtfutter II der Versuchsgruppe verfügte mit 1,25 % über einen höheren Bruttolysingehalt. Dieser kommt einem Lysin-Energie-Verhältnis von 0,93 g je MJ ME gleich. Methionin/Cystein, Threonin und Tryptophan wurden an der Leitaminosäure Lysin ausgerichtet.

Ergebnis: Die höher mit Aminosäuren versorgten Tiere nahmen vor allem gegen Ende der Aufzucht schneller zu als die Tiere der Kontrollgruppe. Auch die Futterverwertung war tendenziell besser. Daher empfehlen die Forscher einen Bruttolysingehalt im Futter von mindestens 0,9 g je MJ ME, damit Ferkel ihr genetisches Wachstumspotenzial ausschöpfen.

Den

Download

zum Download finden Sie hier.

Schlagworte

Lysin, Tieren, wächst, Nährstoffbedarf, Leistungspotenzial, GfE, rät, Aufgrund, Aufzucht, Zunahmen

Kommentare

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Foto des Monats

Spezieller Transportwagen: Der Betrieb Schulz in Dülmen hat einen neuen Transportwagen mit 16 separaten Buchten gebaut. So werden die Würfe auch beim Transport nicht gemischt. Weitere Details in der Reportage "Jeder Wurf kriegt eine Bucht" in der SUS 1/12 ab Seite 10.

Mehr Bilder