Westfleisch: Ordentliches Ergebnis für 2009

Stabile Mengen bei preisbedingt niedrigerem Umsatz - auf diesen Nenner lässt sich die Entwicklung der Westfleisch des vergangenen Jahres ganz grob zusammenfassen. Mit 6,22 Mio. geschlachteten Schweinen, 358?.000 Stück Großvieh (inklusive Schlachtkälbern) und einem Gesamtabsatz an Tonnage von 813?.000 t habe man die Vorjahreszahlen zwar nicht deutlich gesteigert. Über die Wirtschaftskraft eines Unternehmens entscheiden jedoch nicht die Umsatzzahlen, sondern die daraus realisierte Wertschöpfung und letztlich der Gewinn, erklärte Dirk Nieder­stucke auf der diesjährigen Generalversammlung in Münster. Und hier könne sich die Westfleisch nach wie vor gut sehen lassen, denn trotz des von gut 2,0 auf knapp 1,9 Mrd. € gesunkenen Gesamtumsatzes im Konzern habe der genossenschaftliche Fleischvermarkter einen Jahres­über­schuss von 10,6 Mio. € erwirtschaftet (Vorjahr: 5,3 Mio. €). Das Ergebnis erlaube die Ausschüttung von Dividenden und Sonderboni an die Mitglieder. Je Schwein werden 0,40 €, je Sau 2,00 € und je Ferkel 0,10 € gutgeschrieben, wobei 50 % der Sonderboni an die Vertragsbetriebe ausgezahlt und 50 % als Geschäftsguthaben gutgeschrieben werden. Auf die eingelegten Geschäftsguthaben der Anteilseigner zahlt die Genossenschaft eine Dividende von 4,5 %.

Schlagworte

Westfleisch, Mio, Mengen, Nenner, Umsatz, Stabile, niedrigerem, preisbedingt, 6, 22

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