 Irland strebt Aujeszky-Freiheit an Irland befindet sich in Sachen Aujeszky-Bekämpfung auf der Zielgerade. Wie der irische Minister für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung – Brendan Smith – mitteilte, haben zwei Testrunden gezeigt, dass die Krankheit in Irland praktisch beseitigt ist. Irland ist nun bestrebt, bei der Europäischen Kommission einen Antrag zu stellen, der dem Land die Aujeszky-Freiheit formell bescheinigt. Für die Iren ist dieser Antrag unter anderem wichtig, um neue Exportmärkte erschließen zu können, so Minister Smith. In Irland werden rund 1,5 Mio. Schweine gehalten, der Selbstversorgungsgrad bei Schweinefleisch liegt bei über 150 %. |
 Früher abgesetzte Ferkel holen im Wachstum bald auf. Das frühe Absetzen von Ferkeln hat wenig Einfluss auf ihre späteren Leistungen in der Mast. Direkt nach dem Absetzen wachsen früh abgesetzte Ferkel zwar weniger stark, aber während der Mastperiode holen sie diesen Rückstand wieder auf. Auch die Schlachtkörperqualität wird nicht beeinflusst.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der australischen Universität in Melbourne in Zusammenarbeit mit dem Schweinefleischproduzenten Rivalea. In dem Versuch mit insgesamt 240 Schweinen wurde die eine Hälfte der Tiere nach 13 Tagen, die andere Hälfte nach 21 Tagen Säugezeit abgesetzt. Die nach 13 Tagen abgesetzten Ferkel waren beim Absetzen naturgemäß leichter. Während der ersten vier Tage nach dem Absetzen fraßen die älteren Ferkel außerdem mehr und nahmen schneller zu als die jungen Ferkel. Am Ende der Mastperiode waren die durchschnittlichen Tageszunahmen jedoch wieder gleich. Denn die jüngeren Ferkel unternahmen eine Aufholjagd und im Alter von 53 Tagen waren die Tiere beider Gruppen gleich schwer.
Scan-Analysen am lebenden Tier zwischen dem 120. und 146. Tag hatten bei den jünger abgesetzten Ferkeln überdies einen höheren Fleischanteil ergeben. Am Schlachtband konnte dieser Vorteil jedoch nicht bestätigt werden: Die MFA-Werte waren gleich. |
 Schlachthälften am Band Das US-amerikanische National Pork Producers Council (NPPC), eine Interessensvertretung der US-Farmer, drängt beim amerikanischen Kongress darauf, neue Handelsabkommen mit Kolumbien, Panama und Südkorea abzuschließen. Durch neue Vertrags-Abschlüsse könnten landesweit 920000 Arbeitsplätze in der Agrarwirtschaft gesichert werden, da dann mehr Agrarprodukte wie zum Beispiel Schweinefleisch in diese Länder exportiert werden könnten. Zusätzlich würden außerhalb der Landwirtschaft noch einmal gut 600000 Arbeitsplätze gesichert, so der NPPC. Vor allem das Transportgewerbe, die Verarbeitungsindustrie und die Hafenarbeiter könnten profitieren. Der NPPC bezieht sich bei seinem Vorstoß auf Aussagen von US-Präsident Obama. Er hatte Ende Januar angekündigt, die US-Exporte innerhalb von fünf Jahren verdoppeln zu wollen und so Millionen neuer Arbeitsplätze zu schaffen. |
 Engländer verlangen Herkunftsnachweis In Großbritannien müssen Schweinefleischprodukte in Zukunft noch genauer gekennzeichnet werden. Damit sollen Verbraucher, Verarbeiter, Einzelhändler, Industrie-Organisationen, Behörden usw. noch genauer über die Herkunft des Fleisches informiert werden können. Der Startschuss für das Projekt soll diese Woche auf der Konferenz der National Farmes Union (NFU) erfolgen. Auf den Einzelhandels-Verpackungen muss künftig u.a. das Ursprungsland abgedruckt sein. Als Ursprungsland gilt die Nation, wo das Schwein geboren, aufgezogen und geschlachtet wurde. Symbole wie zum Beispiel Fahnen oder Flaggen weisen ebenfalls auf das Herkunftsland hin. Der Begriff „Produziert in UK“ darf nur dann verwendet werden, wenn lückenlos sichergestellt ist, dass das Schwein tatsächlich aus Großbritannien stammt. Restaurants, Fastfood-Ketten oder andere Einrichtungen wie zum Beispiel der Pizzaservice müssen ihren Kunden Herkunftsinformationen zugänglich machen. Diese Infos können zum Beispiel in Speisekarten abgedruckt oder auf der Webseite des Unternehmens zu finden sein. |
 Die UEG vermarktet rund 0,7 Mio. Ferkel im Jahr. Die Selbstvermarktungsorganisation UEG Hohenlohe-Franken mit Sitz in Niederstetten-Adolzhausen hat erstmals in ihrer 30-jährigen Geschichte über eine Million Tiere erfasst und vermarktet. Im Ferkelbereich wurden im letzten Jahr 712.560 und im Schlachttierbereich 301.843 Tiere vermarktet. Laut Geschäftsführer Herbert Klein waren es 23.014 Tiere mehr als im Vorjahr, was einer Steigerung um 2,3 % entspricht. Beim Umsatz erreichte die gesamte UEG-Gruppe mit 96 Mio. € ebenfalls eine neue Rekordmarke. Diese Entwicklungszahlen sind umso bemerkenswerter, so die UEG, da in Baden-Württemberg die Schweinehaltung rückläufig ist. Viele Ferkelerzeuger haben aufgrund der katastrophalen Preise in den letzten Jahren ihre Produktion eingestellt. Bei der UEG waren es in diesem Zeitraum 35 % der Betriebe, die keine Zukunft mehr in der Ferkelerzeugung sahen. Den Zukunftsbetrieben in der Region wolle die UEG helfen, ihre Produktion weiter auszubauen. Zum Beispiel setze man sich in Gesprächen mit den Gemeinden für geeignete Standorte und für Förderungen durch das Land ein, hieß es in der Süddeutschen Presse. |
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