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Holland: Etwas weniger Antibiotika verbraucht Drucken E-Mail
Lässt sich der Antibiotika-Einsatz senken?

Lässt sich der Antibiotika-Einsatz senken?

In den niederländischen Veredlungsbetrieben wurden im letzten Jahr etwas weniger Antibiotika zur Tierbehandlung eingesetzt als im Jahr 2008. Das geht aus einer aktuellen Kalkulation der Universität Wageningen hervor. Hiernach wurden in der Schweinemast im letzten Jahr weniger so genannte Tagdosierungen erfasst als ein Jahr zuvor. Allerdings lag die Anzahl der Tagdosierungen in der Mast rund 10 % höher als im Jahr 2007. Die Tagdosierung ist eine neue Kennzahl der Niederlande. Sie besagt, an wie vielen Tagen des Jahres die Tiere antibiotisch behandelt wurden. In der Sauenhaltung und Ferkelaufzucht ist die Zahl der antibiotischen Tagdosierungen nahezu konstant. Nach einem leichten Rückgang in 2008 wurde im letzten Jahr wieder das Niveau von 2007 erreicht.

Mit einem Marktanteil von mehr als 50 % sind die Tetracycline nach wie vor das wichtigste Antibiotikum. Wobei der Anteil der Oxytetracycline rückläufig ist. Im Gegenzug steigt der Marktanteil der „modernen“ Doxycycline weiter an.

 

 

 
EGO schlachtet mehr Schweine Drucken E-Mail
Die EGO will weiter expandieren

Die EGO will weiter expandieren

Im Jahr 2009 hat die Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh im Raum Osnabrück eG (EGO) 475.252 Schlachtschweine zum Preis von im Schnitt 1,43 €/kg vermarktet, wie Geschäftsführer Rudolf Festag auf der Generalversammlung am Mittwoch verkündete. Das entspricht einem Anstieg der Tierzahl um 6 % im Vergleich zum Vorjahr.

Zusammen mit den rund 8.400 vermarkteten Schlachtrindern und den 53.000 vermarkteten Ferkeln, Kälbern und Fressern kommt die EGO auf einen Jahresumsatz von 76 Mio. €.

Die Zahl der Mitgliedbetriebe der EGO stieg von 306 auf 308.

Im unternehmenseigenen Schlachthof in Georgsmarienhütte wurden im vergangenen Jahr 510.000 Tiere geschlachtet, das entspricht einem Plus von mehr als 27.000 Tieren. Auch für die kommenden Jahre rechnet die EGO mit einer jährlichen Steigerung der Schlachtzahlen um 5 bis 6 %.

Deshalb soll der unternehmenseigene Schlachthof in Georgsmarienhütte ab Jahresende ausgebaut werden. "Die 1989 installierte Schlachtanlage verursacht einen enorm hohen Instandhaltungsaufwand. Zum Ausbau des Schlachthofs gibt es keine Alternative!“, stellte die Unternehmensspitze klar.

Konkrete Umbaupläne liegen vor. Die Schlachthof-Erweiterung soll mehr als 700.000 Schlachtungen pro Jahr möglich machen.

 

 

 
Immer weniger Schweine in Kanada Drucken E-Mail
Seit 2004 ist der kanadische Schweinebestand um 20 % geschrumpft

Seit 2004 ist der kanadische Schweinebestand um 20 % geschrumpft

Der Schweinebestand in Kanada ist weiter rückläufig. So wurden Anfang Juli 2010 nur noch rund 11,8 Mio. Schweine gehalten; ein Jahr zuvor waren es 12,1 Mio. Tiere Das ist ein Minus von 2,4 %. Bei den Sauen ist der Rückgang noch deutlicher. Der aktuelle Bestand wird auf 1,3 Mio. Tiere geschätzt. Das sind 4,8 % weniger als ein Jahr zuvor und 9,4 % weniger als noch vor zwei Jahren.

Hintergrund des Einbruchs der Produktion sind die schleppenden Exportgeschäfte. Kanada hat sich in den letzten Jahren vor allem auf den Export in die Vereinigten Staaten konzentriert. Unter anderem durch die Stärke des kanadischen Dollars gegenüber dem US-Dollar ist der Export jedoch extrem schwierig geworden. Zudem ist die Binnennachfrage nach Schweinefleisch etwas zurückgegangen.

 
Schöne-Schweine-Kalender Drucken E-Mail
Neben dem Buch jetzt auch ein Kalender erhältlich.

Neben dem Buch jetzt auch ein Kalender erhältlich.

Nach dem Riesenerfolg und begeister­ten Medienecho auf das Buch "Schöne Schweine" folgt nun ein Kalender für das Jahr 2011 mit den beliebtesten Motiven aus Schöne Schweine. Der Wandkalender ist für 14,95 Euro beim Landwirtschaftsverlag Hiltrup unter der Bestell-Nr. 44131 zu beziehen. Bei Interesse klicken Sie hier.

Infos zum Buch "Schöne Schweine" erhalten Sie hier.

 
Darmgesundheit messbar mittels Mikrochip Drucken E-Mail
Mit Hilfe eines Chips im Ferkeldarm sollen neue Fütterungsstrategien entwickelt werden.

Mit Hilfe eines Chips im Ferkeldarm sollen neue Fütterungsstrategien entwickelt werden.

Direkt nach dem Absetzen sind Ferkel besonders anfällig für Durchfall. Durch den Stress vermehren sich Streptokokken u.a. schädliche Mikroorganismen rasch im Darm. Deshalb werden oft prophylaktisch Antibiotika über das Futter verabreicht.

Die Doktorandin Odette Pérez Gutiérrez von der Uni Wageningen hat einen Mikrochip entwickelt, der es gestattet, die Bakterienzusammensetzung im Darm von Ferkeln schnell und zuverlässig zu bestimmen. Der größte Erfolg dabei ist, dass mittels des Chips der Effekt von Futterzusätzen schnell, genau und objektiv bestimmt werden kann. Das heißt, es ist zeitnah nachweisbar, wie und in welchem Maße mit Futteradditiven wie Probiotika, organischen Säuren und etherischen Ölen erwünschte Bakterien gefördert und krankmachende unterdrückt werden können. Auf diese Weise kann die Forschung neue Fütterungsstrategien entwickeln, die Störungen der Darmgesundheit durch das Absetzen vermeiden ohne den Gebrauch von Antibiotika.

Bislang wird die Darmgesundheit von Ferkeln in der täglichen Praxis über den Umweg auf Basis der Tierleistungen und der Konsistenz und Farbe des Kotes beurteilt. Die Chip-Methode weist bereits über 600 Bakterienarten nach und ist damit auch im Vergleich zur relativ zeitaufwendigen Bestimmung von nur einzelnen Bakterienfamilien von Vorteil.

 
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