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Fortbestand bayerischer Familienbetriebe sichern

Sau wird gefüttert.
Zusätzliche Auflagen sollen die Wirtschaftlichkeit nicht gefährden.

Die Freien Wähler in Bayern streben weitere Verbesserungen der Haltungsbedingungen in der landwirtschaftlichen Tierproduktion an, wollen aber sicherstellen, dass die oft kleinstrukturierten Familienbetriebe im Freistaat nicht dem politischem Aktionismus geopfert werden. „Wir brauchen praktikable Lösungen und keine Schnellschüsse“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im bayerischen Landtag, Hubert Aiwanger, vergangene Woche in München bei einem Meinungsaustausch seiner Partei mit Vertretern des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), bei dem es unter anderem um die aktuell geplanten Gesetzesverschärfungen im Bereich der Nutztierhaltung ging. In der Diskussion um das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration plädieren Aiwanger und BBV-Präsident Walter Heidl für pragmatische Lösungen. Schmerzstillende Maßnahmen entsprechen ihrer Ansicht nach durchaus den Maßgaben des Tierschutzes. Weitergehende Forderungen könnten hingegen gerade die in Bayern vorherrschenden kleineren Betriebe überfordern. Die agrarpolitische Sprecherin der Freien Wähler, Ulrike Müller, sieht durch weitere aktuelle Planungen die Existenz zahlloser Familienbetriebe in Bayern bedroht: „Bestehende Gülleanlagen mit einer Nachrüstpflicht für Doppelwandigkeit und Leckageerkennung zu belegen, ist das garantierte Aus für viele Bauernhöfe in Bayern“. Deshalb unterstützten die Freien Wähler die Forderungen des landwirtschaftlichen Berufsstandes nach Korrekturen in der geplanten Anlagenverordnung. (AgE)

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