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Tönnies: Familienkonflikt nicht gelöst

Thönnies

Der Familienstreit bei der Tönnies Lebensmittel GmbH in Rheda geht weiter. Robert Tönnies (35), Neffe des Konzernchefs Clemens Tönnies (56), will eine Unternehmensstruktur schaffen, die unabhängig von einzelnen Personen ist. Jetzt fordert er einen fünfprozentigen Unternehmensanteil zurück, den er 2008 seinem Onkel geschenkt hatte. Der Vorwurf: Grober Undank. Der 5 %- Anteil ist entscheidend für die Konzernführung.
Clemens Tönnies, intern auch C.T. genannt, hält sich bedeckt. So macht sich derweil Nervosität im Führungszirkel der Tönnies-Gruppe breit. Denn die Spitzenkräfte des Unternehmens mutmaßen, dass hinter Robert Tönnies Finanzinvestoren parat stehen, d.h. Unternehmensteile an Investmentgesellschaften gehen könnten.
Per Mitarbeiterbrief ließ Robert Tönnies inzwischen mitteilen, er wolle weder die Firma spalten noch lukrative Firmenteile verkaufen. Der schwelende Familienkonflikt könnte den Konzern lähmen, wie inzwischen nicht nur Insider befürchten.   

Schlagworte

Tönnies, Robert, Familienkonflikt, Clemens, Firmenteile, Führungszirkel, Mitarbeiterbrief, Familienstreit, Anteil, Grober

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