Bayern Piétrain

Muss das Fleischmaß züchterisch bearbeitet werden?

Viele FOM-Masken fordern einen Mindeswert für das Fleischmaß.
Viele FOM-Masken fordern einen Mindeswert für das Fleischmaß.

Bei der Bezahlung der Schlachtschweine nach FOM fordern immer mehr Schlachthöfe ein Mindest-Fleischmaß von zum Beispiel 58 mm. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Piétrainzucht dieses Merkmal züchterisch bearbeiten sollte. 
Nach Auswertungen von Schlachtdaten aus bayerischen Betrieben fallen bei einem mittleren Fleischmaß von 68 mm etwa 7 % der Schweine unter die Grenze von 58 mm. Würde der mittlere Wert für das Fleischmaß bei 70 mm liegen, könnte der Anteil Schweine mit einem Fleischmaß von weniger als 58 mm auf 2 bis 3 % gesenkt werden.
Auch wenn das Populationsmittel weiter verbessert werden kann, braucht bei derzeitigen Rahmenbedingungen das Fleischmaß jedoch nicht als gesondertes Merkmal züchterisch bearbeitet werden. Zu diesem Ergebnis kam die Landesanstalt Grub, Abteilung Tierzucht. Nach Einschätzung von Dr. Dodenhoff reicht es, wenn das Merkmal Fleischmaß indirekt über die Kotelettfläche berücksichtigt wird. 

Hier die Originalmeldung Download

Schlagworte

Fleischmaß, züchterisch, Merkmal, bearbeitet, gesondertes, Betrieben, bearbeiten, bayerischen

Kommentare

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Foto des Monats

Spezieller Transportwagen: Der Betrieb Schulz in Dülmen hat einen neuen Transportwagen mit 16 separaten Buchten gebaut. So werden die Würfe auch beim Transport nicht gemischt. Weitere Details in der Reportage "Jeder Wurf kriegt eine Bucht" in der SUS 1/12 ab Seite 10.

Mehr Bilder