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ASP fast in Luxemburg

In Luxemburg herrscht große Angst, dass infizierte Wildschweine die Seuche einschleppen.

In Belgien sind nach Angaben der dortigen Behörde für Lebensmittelsicherheit seit Ausbruch der ASP 550 infizierte Wildschweine gefunden worden. Allein in den vergangenen beiden Wochen wurden 93 neue Fälle gemeldet. Damit sind in diesem Jahr bereits über 260 infizierte Tiere entdeckt worden. Große Sorgen bereitet den Seuchenexperten der Umstand, dass die wöchentlichen ASP-Fundzahlen ansteigen und sich die Seuche in verschiedene Richtungen ausbreitet. Deswegen mussten teilweise die Kernzonen ausgeweitet werden. Außerdem wurde das Virus in der Nähe des Dorfes Differt nachgewiesen, welches nur etwas mehr als 3 km von der belgisch-luxemburgischen Grenze entfernt liegt.

Derweil hat die Pest in Asien die nächste Landesgrenze überschritten. Wie die Presseagentur Reuters berichtet, haben die Behörden in Vietnam den Ausbruch der ASP bestätigt. Demzufolge sind drei Schweinebetriebe in den südöstlich der Hauptstadt Hanoi gelegenen Provinzen Hung Yen und Thai Binh bereits geräumt worden. Nach Aussagen von Nguyen Van Long, Leiter des vietnamesischen Epidemiologie-Zentrums, ist der Ausbruch der Tierseuche nicht überraschend. Neben einem regen illegalen Viehhandel mit China, wo die ASP seit Monaten grassiert, sorgte das Neujahrsfest in Asien für große Menschenbewegungen zwischen den Ländern.