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ASP fast in Frankreich

Noch bevor in Belgien der Zaun um die neue Risikozone fertiggestellt werden konnte, hat sich die ASP weiter ausgebreitet.

Nachdem in der letzten Woche in der Nähe von Meix-devant-Virton zwölf ASP-infizierte Wildschweine gefunden wurden, hat der belgische Landwirtschaftsminister René Collin nun zwei neue Fälle in der Gemeinde Sommethone bestätigt. Beide Tiere waren im Zuge einer Präventionsjagd erlegt und im Labor untersucht worden. Eigentlich sollte Sommethone durch den Bau eines weiteren Zaunes zur Pufferzone zählen. Doch das Virus hat sich aus der neu gesetzten Risikozone heraus weiter ausgebreitet, noch bevor der Zaun fertig gestellt werden konnte.

Damit spitzt sich die Lage nicht nur in Belgien, sondern auch im Nachbarland Frankreich deutlich zu. Denn die letzten ASP-Fundstellen liegen nur anderthalb Kilometer von der belgisch-französischen Grenze entfernt. Nach Aussage von Nicolas Losa vom französischen Jagdverband Maas gibt es jetzt kaum noch Hoffnung, den Ausbruch der ASP im französischen Wildschweinebestand zu verhindern.