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EFSA: Früherkennung essentiell bei ASP-Bekämpfung

Die noch ASP-freien Länder in Südosteuropa sind gefährdet.

Überwachung, Kommunikation und Zusammenarbeit sind die Schlüssel zur Verhinderung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), wie aus einer aktuellen Risikobewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hervorgeht. Dabei hatte man sich bei der Bewertung auf eine mögliche Ausbreitung des Virus in Südosteuropa fokussiert und die neun aktuell ASP-freien Länder Albanien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Kosovo, Kroatien, Montenegro, Nord-Mazedonien, Serbien und Slowenien bewertet. Dabei wird das Risiko, dass das Virus in eines dieser Länder innerhalb des nächsten Jahre gelangt, mit bis zu 100 Prozent bewertet. Dagegen ist das Risiko, dass sich das Virus weiter nach Westen ausbreitet, mit bis zu 15 Prozent eher gering.
Kontrollmechanismen sollten dabei besonders darauf basieren, dass die Früherkennung eines möglichen Ausbruchs besonders wichtig ist. Deshalb sollten verstärkt Überwachungsmaßnahmen, sowohl bei Wildschweinen als auch bei Hausschweinen, durchgeführt werden. Auch sollten die Wildschweinepopulationen mittels Jagd möglichst reduziert werden. Zudem sollten u.a. Jäger, Reisende und auch Landwirte für das Risiko der Ausbreitung des Virus über den Personenverkehr sensibilisiert werden. Außerdem sollten die Veterinärbehörden verschiedene Übungen durchführen, mit dem Ziel, die Möglichkeit der Früherkennung sowie die Effizienz der Kontrollen zu verbessern.