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Nächster ASP-Ausbruch in Asien

Vor allem die Hinterhofhaltungen in Asien sind von der ASP betroffen.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) verbreitet sich in Asien immer weiter und verursacht dort massive Tierverluste. Zuletzt hat das Virus einen Sprung von mehreren Tausend Kilometern über das Meer gemacht: In Osttimor, gelegen zwischen Indonesien und Australien, gab es mehr als 100 ASP-Ausbrüche in kleinen Hinterhofhaltungen. Besonders alarmiert zeigte sich Australien, weil das Virus nun weniger als 700 km von der Grenze entfernt ist. „Bis Ende dieses Jahres wird ein Viertel der Schweine auf der Welt der ASP zum Opfer gefallen sein, und es gibt keinen Impfstoff und keine Heilung", warnte Australiens Landwirtschaftsministerin Bridget McKenzie.

Osttimor ist mittlerweile das elfte asiatische Land, in dem die ASP festgestellt wurde. Zu den betroffenen Ländern gehört seit Mitte September auch Südkorea, wo die Zahl der Ausbrüche nahe der Grenze zu Nordkorea auf 13 gestiegen ist. Es wurden dort bereits rund 100.000 Schweine gekeult; bald sollen es nach Abschluss der Maßnahmen 150.000 Tiere sein. Auch in Vietnam gab es zuletzt weitere ASP-Fälle. Dort wurden nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) bereits mehr als 5 Mio. Schweine im Zuge der Seuchenbekämpfung getötet. AgE