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Polen: 2019 bereits 35.000 Schweine gekeult

In Polen breitet sich die ASP sowohl in den Wildschweine- als auch in den Hausschweinebständen weiter aus.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) zieht in Polen immer weitere Kreise. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte zuletzt einen Seuchenausbruch in einem Kleinbetrieb mit zehn Hausschweinen im Landkreis Allenstein in der Wojewodschaft Ermland-Masuren. Es handelt sich dabei um den 45. ASP-Fall bei Hausschweinen seit Jahresbeginn. Im Rahmen der seuchenrechtlichen Vorschriften mussten seitdem insgesamt rund 35.000 Schweine getötet werden.

Bemerkenswert ist nach Angaben der Behörden am jüngsten Fall, dass es sich um den ersten Pestausbruch im Landkreis Allenstein handelt. Dadurch hat die Seuche im Nordosten Polens erneut an Boden gewonnen. In der Region seien zudem im Vorfeld schon zahlreiche ASP-Funde bei Wildschweinen registriert worden. Wenige Tage zuvor hatten die Behörden außerdem im Norden der gleichen Wojewodschaft wegen der Afrikanischen Schweinepest die Tötung des gesamten Schweinebestandes eines Betriebs in der Nähe der Ortschaft Bartoszyce veranlasst.

Mit insgesamt 19 betroffenen Höfen seit Jahresbeginn hat sich die Wojewodschaft zu einem ASP- „Hot Spots“ entwickelt. Auch aus diesem Grund haben die Behörden in der vergangenen Woche in der Region die „rote“ Zone ausgeweitet und weitere Teile der Wojewodschaft damit zum ASP-Sperrgebiet erklärt.