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2.000 tote Schweine: Tiere sind verhungert

Die Kadaver wurden entsorgt.

Der Landwirt, in dessen Ställen in Osthausen (Lkr. Würzburg) rund 2.000 Schweine verendet sind, hat seine Tiere vernachlässigt. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt die Staatsanwaltschaft Würzburg. Nach Einschätzung des Veterinäramts ist das Verenden der Schweine in beiden Ställen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf eine unzureichende Versorgung der Tiere mit Futter, Wasser und Luft zurückzuführen. Inwieweit technische Mängel in beiden Ställen für den Tod der Mastschweine verantwortlich sind, konnte noch nicht abschließend geklärt werden.

Die Staatsanwaltschaft geht nach bisherigen Ermittlungsergebnissen der Polizei und des Veterinäramtes davon aus, dass der Betreiber des Stalls seinen Pflichten als Tierhalter nicht ausreichend nachgekommen ist. Gegen ihn werde deshalb unter anderem wegen Misshandlung von Tieren ermittelt. Ob und wann gegen den Beschuldigten Anklage erhoben wird, war zunächst unklar.