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Australien: Bis zu fünf Jahre Haft für Stalleinbrecher

In Australien müssen Stalleinbrecher bzw. -besetzer zukünftig mit schärferen Strafen rechnen.

Der australische Premierminister Scott Morrison will die Strafen für illegale Farmbesetzungen und Stalleinbrüche verschärfen. Nach Regierungsangaben wurde im Repräsentantenhaus ein entsprechendes Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches eingebracht, welches den Landwirten mehr Schutz bringen soll. Dieses sieht insbesondere den neuen Straftatbestand des Aufrufes zu Farmbesetzungen vor. Den illegalen Eindringlingen und deren Organisatoren drohen zukünftig Haftstrafen zwischen einem und fünf Jahren, je nach Schwere der Folgen der Betriebsbesetzung. Zudem wurde die Höhe der möglichen Geldstrafen auf umgerechnet 7 765 € erhöht.

Die Präsidentin des nationalen Bauernverbandes (NFF), Fiona Simson, begrüßte die Strafverschärfung, was die Anstifter von Betriebsbesetzungen abschrecken werde. Sie wies darauf hin, dass in diesem Jahr solche Aktionen von Tierschutzaktivisten zugenommen hätten und Landwirte sowie Zulieferbetriebe von großen Gruppen angegriffen und schikaniert worden seien. „Die NFF respektiert natürlich das Recht eines Einzelnen, auf respektvolle und rechtmäßige Weise zu protestieren“, erklärte Simson. Nicht akzeptabel seien jedoch Gruppen wie Aussi Farms, die extreme Ansichten verträten, persönliche Daten von Farmern veröffentlichten und Massenbesetzungen auf Farmen organisierten. AgE