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SUS 5/2019

Franzosen verkaufen Gülle als Pellets

Die Schweineställe verfügen über eine Kot-Harn-Trennung.

Die Bretagne im Nordwesten Frankreichs ist eine Hochburg der Schweinehaltung. 60% der landesweiten Bestände konzentrieren sich dort. Um Probleme mit dem Trinkwasser zu entschärfen und die Kosten für den Gülleabsatz zu senken, betreibt die bretonische Genossenschaft Cooperl eine neuartige Anlage zur Gülleaufbereitung. Der große Vorteil von Cooperls neuer Technik: Die Exkremente der Schweine werden bereits im Stall in ihre flüssige und feste Phase getrennt. Dazu sind die Ställe mit einer Technik zur Kot/Harn-Trennung ausgestattet. Zweimal im Monat holt die Erzeugergemeinschaft die feste Phase von den Schweinebetrieben ab und transportiert sie zum Sammelplatz im Norden der Bretagne. Dort betreibt Cooperl eine große Biogasanlage, die neben dem Schweinekot auch Reste aus den unternehmenseigenen Schlachtbetrieben aufnimmt. Im nächsten Schritt gelangen die Gärreste aus der Biogasanlage zur Separation. Die feste Phase wird getrocknet und zu Pellets gepresst.
Der Erfolg des Aufbereitungssystems kann sich sehen lassen:

  • Die Pellets vermarkten sich gut.
  • Die Schweinehalter erhalten 20 €/t Kot sowie einen Investionszuschuss.
  • Der Bedarf an Gülleflächen sinkt um mehr als 50%.
  • Aufgrund der Erfolge soll das Anlagenvolumen verdoppelt werden.

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Mehr dazu lesen Sie in der neuen SUS 5-2019 ab S. 60 im Beitrag
Franzosen verkaufen Gülle als Pellets