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Selbstbautipp: Rohrsieb separiert Gülle

Die separierte Flüssigphase wird in einen zweiten Güllebehälter gepumpt.

Viele Landwirte müssen einen Teil ihrer Gülle abgeben. Um diese transportwürdiger zu machen, nutzt Thomas Ostendorf ein einfaches Absetzverfahren. Der Schweinehalter aus Ochtrup gibt nährstoffreiche Gülle ab, indem er diese vorher durch ein Rohrsieb filtert. Dafür hat er in ein einseitig geschlossenes, circa 2,80 m langes 300er-KG-Rohr 6 cm große Löcher gebohrt und es in eine grobe Siebmatte gewickelt. Das Rohr hängt er in sein volles Güllelager. Schrittweise läuft dort dünne Gülle hinein, die durch eine Tauchpumpe in ein zweites Lager gepumpt wird. So enthält die Dickgülle für die Abgabe rund 3,4 kg NH4 und 4,4 kg P, während er die Dünngülle mit 1,5 kg N H4 und 0,2 kg P pro m³ auf eigenen Flächen verteilt.

Dieser Anwenderbericht ist im SUS-Sondeheft "Praktisch & Clever" nachzulesen. Dieses wird mit der Dezemberausgabe der SUS an alle Abonnenten geschickt.