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SUS 4/2019

Stickstoff in der Gülle reduziert

Das Versuchsteam hat mehr als 600 Gülleproben untersucht.

Das Thema nährstoffreduzierte Fütterung wird für die Schweinehalter immer wichtiger. Denn mit den Auflagen für sogenannte rote Gebiete zieht Berlin die Daumenschrauben beim Düngen weiter an. Eine norddeutsche Projektgruppe hat daher umfangreiche Untersuchungen zur nährstoffreduzierten Fütterung durchgeführt. Die Versuche erfolgten auf einem Praxisbetrieb im Emsland mit 1.700 Mastplätzen. Ein Schwerpunkt der Untersuchungen war die umfangreiche Laboranalyse der angefallenen Gülle. Insgesamt hat das Team aus einer Güllemenge von gut 600 m3 mehr als 100 Einzel- und Mischproben analysiert. Ergebnis: Bei den stark nährstoffreduzierten Tieren war der N-Anfall um 1,5 kg/Platz geringer als errechnet. Bei sehr stark nährstoffreduziertem Futter war der ermittelte N-Anfall um etwa 0,5 kg/Platz geringer als errechnet. Die aktuellen Versuche geben Anlass, die in der Stoffstrombilanz hinterlegten Nährstoffmengen zu hinterfragen. So liegt der Schluss nahe, dass die mit dem Schlachtkörper bilanzierte Abfuhr von Stickstoff bzw. Protein zu niedrig angesetzt ist. Denn die zugrunde liegenden Daten sind veraltet.

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Den kompletten Beitrag "Stickstoff in Gülle reduziert" finden Sie in der SUS 4/2019.