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ASP lässt chinesischen Schweinepreis steigen

Die deutschen Schweinefleischexporteure könnten von dem knappen Fleischangebot in China profitieren.

Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat in China zu einem spürbaren Anstieg der Schweinepreise geführt. Nach Angaben der amerikanischen Bank Cobank legte das Preisniveau seit dem Ausbruch der Seuche im Juli um gut 25 % zu. Vor allem regional sorgen die Verbringungsverbote für Schweine für eine deutliche Einschränkung des Schweinefleischangebotes. So wird in der östlichen Provinz Zhejiang für ein Kilogramm Schweinefleisch ein Preis von umgerechnet 2,40 € aufgerufen, während im nationalen Durchschnitt 1,80 € gezahlt werden.

Inzwischen sind nach offiziellen Angaben mehr als zehn Provinzen von der ASP betroffen. Internationale Experten gehen aber aufgrund der noch weit verbreiteten Hinterhofhaltung, den hygienischen Bedingungen in den Betrieben und den langen Transportwegen im Lebendviehhandel von einer deutlich breiteren Streuung der ASP aus. Europäische bzw. deutsche Schweinefleischexporteure könnten von der Verknappung des inländischen Schweinefleischangebotes profitieren. Zumal die US-Schweinefleischimporte in China aufgrund der Handelsrestriktionen mit hohen Strafzöllen belegt werden.