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DBV: Schwieriges Jahr 2018 für Schweinehalter

Das Jahr 2018 brachte schlechte Ferkel- und Schweinepreise.

Seit Jahren kämpft der Schweinefleischmarkt mit schwierigen Verhältnissen. Besonders hart hat es im vergangenen Jahr 2018 Ferkelerzeuger getroffen, teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Denn der durchschnittliche Preis für ein Ferkel (28 kg) lag um 25,2 % unter Vorjahresniveau und damit bei 44,60 €, so der DBV. Ein Tiefpunkt wurde im Oktober mit gerade einmal 37,50 € pro Ferkel verzeichnet, teilte der Verband in seinen Marktanalysen zum Jahresende mit.

Auch bei vielen Mästern steht unterm Strich ein dickes Minus für das Jahr 2018. Die durchschnittlichen Preise für Schweine der Handelsklasse E in Deutschland liegen Schätzungen zufolge bei 20 Cent je Kilogramm weniger als im Vorjahr. Darüber hinaus seien die Erzeugerpreise in der EU im Jahr 2018 um 12,4 % auf 1,42 €/kg Schlachtgewicht gefallen.

Hinzu kommt, dass die Bestandszahlen für Schweine kontinuierlich um 1 bis 2 % pro Jahr zurückgehen. Bis dato gibt es noch 26,9 Mio. Tiere. Gleichzeitig ist auch ein Rückgang der Tierhalterzahlen um jährlich 3 bis 4 % zu verzeichnen. Seit dem Jahr 2010 habe jeder zweite Sauenhalter seine Ferkelerzeugung eingestellt. Zwar importiert Deutschland so viele Ferkel wie kein anderes Land der Welt, doch das diesjährige Importvolumen ist leicht rückläufig. Demnach dürften im letzten Jahr 11,7 Mio. Ferkel und 3,2 Mio. Schlachtschweine nach Deutschland eingeführt worden sein, so der DBV weiter.