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DC streicht weitere Arbeitsplätze

Danish Crown hat speziell im Schweinefleischsektor mit schwierigen Marktbedingungen zu kämpfen.

Aufgrund schlechter Quartalszahlen will der dänische Schlachtkonzern Danish Crown (DC) weiter an der Kostenschraube drehen. So sollen im laufenden Geschäftsjahr knapp 50 Mio. € eingespart werden. Allen voran die Probleme im britischen Absatzmarkt, der harte Kampf um Schweine in Deutschland und die unter günstigeren Bedingungen arbeitenden Schlachthöfe in Spanien würden der Unternehmensbilanz schaden und diesen Schritt notwendig machen, erklärte DC in einer Pressemitteilung.

Die Kürzungsmaßnahmen sollen in allen Sparten der Unternehmensgruppe ansetzen. Allen voran im Personalbereich, wo der Schlachter bereits im November vergangenen Jahres 150 Arbeitsplätze sofort wegstrich und einen Einstellungsstopp verkündete. Hier sollen nun weitere 300 bis 400 Stellen wegfallen. Vom Stellenabbau wieder am stärksten betroffen sein dürfte die britische Tochtergesellschaft Tulip Ltd. Diese hat zwar in den letzten Monaten einige große Aufträge erhalten und die Umsatzentwicklung geht in die richtige Richtung. Bei der Kosteneffizienz soll es aber bei dem Unternehmen noch gewaltig hapern.

DC beschäftigt weltweit 29.000 Menschen. Davon arbeiten allein 9.000 bzw. 7.000 in Dänemark und Großbritannien.