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Deutschland exportiert mehr Ferkel

Vor allem die sog. Sammelpartien wurden ausgeführt.

Deutschland ist mit 1,03 Mio. Ferkeln im ersten Halbjahr 2018 der drittwichtigste EU-Exporteur. Dies geht aus einer Auswertung von offiziellen Außenhandelsdaten für das erste Halbjahr 2018 durch den Dachverband der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft (L&F) hervor. Die meisten Ferkel, nämlich 363.800 Stück, sind aus Deutschland nach Ungarn verkauft worden. Etwas überraschend - wegen der hohen Eigenproduktion - rangierte die Niederlande mit rund 133.000 Ferkeln auf Rang zwei der wichtigsten Kunden, knapp vor Rumänien mit 129.700 Tieren. Aus den Zahlen ist nicht ersichtlich, ob beispielsweise ein niederländischer Händler in grenznahen Regionen Ferkel in Deutschland kauft, um sie dann nach Spanien oder in ein anderes Land zu exportieren. Von Bedeutung war für die deutschen Anbieter zudem Polen, wohin von Januar bis Juni rund 116.800 Ferkel geliefert wurden. Experten zufolge werden in Osteuropa auch Tiere aus Sammeltransporten abgesetzt, die aus mehreren kleineren Partien bestehen. Diese Sammelpartien sind bei deutschen Mästern weniger gefragt. AgE