Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Ministerin Heinen-Esser informiert sich bei Tönnies

Im Austausch über Tierschutzmaßnahmen am Schlachthof: (v.l.) Andres Ruff, Ursula Heinen-Esser, Clemens Tönnies

Die NRW-Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat sich beim Fleischwerk Tönnies in Rheda-Wiedenbrück über Tierschutzmaßnahmen informiert. Im Zuge des Besuchs präsentierte Tönnies das Pilotprojekt AMC-3D (Auto-Move-Check-3D), das 100%ige digitale Kontrollen der sicheren Betäubung und Wahrnehmungslosigkeit ermöglicht. Entwickelt wurde eine 3D-Scan-System, das nun in die Pilotphase überführt wurde. Zeigt es in der Pilotphase Erfolg würde die technische Lösung die bisher etablierten Kontrollen mit spezialisierten Mitarbeitern weiter verbessern. Diese Innovation ist ein Beispiel für Maßnahmen, die Tönnies an all seinen Standorten vorantreibt. „Wir alle wollen, dass die Tiere, deren Fleisch wir essen, vernünftig behandelt werden. Für uns bei Tönnies heißt das: 100 % Fokus auf Tierschutz für die uns zur Schlachtung anvertrauten Tiere“, sagt Clemens Tönnies.
Darüber hinaus informierte sich Ursula Heinen-Esser über die Videoüberwachung der tierschutzrelevanten Bereiche. „Wir unterstützen den Vorschlag der Ministerin einer verpflichtenden Videoüberwachung“, unterstreicht Andres Ruff, Geschäftsführer der Tönnies Holding. Außerdem setzt Tönnies unter anderem auf intensive Schulung der Mitarbeiter, beruhigende Musik, Lichtmanagement, Wasserberieselung, ansteigende Böden und systematische Prüfsysteme.