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Tierärzte und Tierschützer wollen bei der Nutztierstrategie mitwirken

bpt-Präsident Dr. Siegfried Moder und Thomas Schröder vom Deutschen Tierschutzbund (DTB) wollen bei der Nutztierstrategie mitreden.

Sowohl Tierärzte als auch Tierschützer wollen an der Erarbeitung einer nationalen Nutztierstrategie beteiligt werden. In einem gemeinsamen Schreiben haben die Präsidenten vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) und dem Deutschen Tierschutzbund (DTB), Dr. Siegfried Moder und Thomas Schröder, vergangene Woche an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner appelliert, ihre beiden Verbände sowie „relevante Stakeholder aus allen gesellschaftlichen Bereichen“ zum Dialogprozess des Berliner Agrarressorts einzuladen. Eine Nutztierstrategie, die ausschließlich in einem interministeriellen Prozess erarbeitet würde, könnte nach ihrer Auffassung nie das Vertrauen und damit die notwendige Verlässlichkeit entwickeln. Grundsätzlich halten die beiden Verbände die Absicht der Bundesregierung zur Entwicklung einer nationalen Nutztierstrategie für richtig. Sie sei nötig, weil in der Bevölkerung der Wunsch nach mehr Transparenz und höheren Tierschutzstandards wachse und weil die Landwirte einem starken Wettbewerbsdruck ausgesetzt seien. Nach Auffassung von Moder und Schröder muss es daher gelingen, den gesellschaftlichen Anspruch an mehr Tierschutz sowie die Ansprüche des Verbraucherschutzes und den Wunsch nach Planungssicherheit auf der landwirtschaftlichen Seite zu einem gemeinsamen Ziel zusammenzuführen. AgE