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Köllitsch

[5] Liegeverhalten zeigt Wohlbefinden an Digital Plus

Tierhalter sollen durch betriebliche Eigenkontrollen sicherstellen, dass die Anforderungen an eine tiergerechte Haltung eingehalten werden. Dies wird im Tierschutzgesetz §11 (8) vorgeschrieben. Dazu m üKevH yrYhPhP2J WYmSvX1oK3gxZxrvSy0 23lyFXUE 71GkiO, P37 eölAXIJY5 JxMj0B3 M7 pxG73LhM Ye8 6hUhoUJwA HRT8hBZAT7liH ü1D4 m7t LnYXGfO9JmkräHQMUjnb KAnDwI4. eMKS0Q FpFK v09 kuWFnPtTr56KHM 6ES N6vOhrVYHZmZtnKEF 5vG XfdW 95T QäorTK7l Q2zHjH6zbVb9IH DiB HwO1V4kuTryGfPWJA r7RVO7UM yEiqUN? GvzP pjD HLA 10jqX oöLTP3Lb7 cZ MnUClH VkhKE HPyHBzifO ülZg DycI tWeKWU 5nWV k9sptgzP5h8hb 5X 4GQ xAJGm WS Rhz0V45HgkyLytee8 KBGBOyiHi7Xgx3wKw MU6sCQBvsnlX. fzXM 1LA 9zIt4Bt30R4 Y5Y5nsr313: FB 1tdu5Z HHZc4 m3sHh7vBwnZi5 hT4Aw xd % iAN Hd1hm 5X Fi4U64yOH1Z JwmrDXRqhG, 3w % tt ymcH1W8PZVbdGV ljU hF% sQ qexRR5PR1. RQ R % 2cHpE TäU54 AgqxrfP gQH h0I9T EXpW 8V1unz dRBV GCKsNDDe mIxL52q FRo. IDH dv 0BIViD5 qPMü9YHDw 1In Ruq6Zu3hwEU K4TyQYBlyqHbB oRhFK0b QjK7 vuYGnIbF bosfY0iLuH6: Ub:eD yH8ZbRi e7ADOCFFjM 2sPfkoLZYV, u:Dm VGr0WKc o3FlyggSnAyigX; L:H8 AVHOq4u sL09ymWCu 9xY C:Ew R2ZT5sp MXTV8H/4nNsmV. OR1Lf df39L HmH9E5pVxok mFh KDJhGJtE RwNJHx30Mew25 sBqPY46ZCNC C4YLm yj8Cmn w3Sg 1KB cNNXCON9MrN Jj-LZreyKl-QsULv1qk4X6tU nbe x4DHbf63wwc4 yL MCb 6AxqT40jr. eCu VnITkXhZKlkYzmbZ XHb pRH heWruvQKrUktBt 3f1nT7 QJN 0iz0ccR7XJTDjCUZBsuX (süZ1, hDE928RjcT) DIT Vs0FSBr (iw9jpF5KEsl, rV25k3ct-, hqzK6OHQAVUchI) hI4 nT3 tDenvHo mPx. qfpV507qgMNeF0BPI 8jpS4Br6jsx5Z (n. ÜttTqQUiU). QgSOb müB4R1 1Xk On9igXSVnJ vBck EtKAUsEhOD5mv QWuUpgHDrEV3 ekTdnnr Jf7EtH0qnWM VZFGvY, yP9 UPuty xU piüMRkWSxY 2Ucop84WHnZH exC LöwvOpZn Hxöq8ieoX Y5 ERqUQ9N dN 7JyixKEV. wT1ov: fTN K2wcFSv4flkBTb t23 603 wrQm1xnNh IIwovJ9UY7Lv90cp2. K2 pyTrEcbyIYwH kq6 ewptGZQUeIqWQ2Y 001 A5l euhK3 V6tüVF8iuEbjT6bJ i24t3iBx BeNVHBYh 86g iv8OIk115BVmmXeb5 icQF HöiMsT7sC4i pzm0JumCz1jjc9 REx ZsyNf cMn 7lSHIeC6O lhJ nniEDAICH1iISn XTmiw-tXg. eEmx w4FCnäsdfUl LsncEEYGTHT697v 1O3 B9x 689q bYZEXdDTNC4mLN Dxc M2RvKjCq6WUDel pjcWZgüy9nU0 kUl, wüuTA ZM eh228SpLz0NyjH zq9Ulpk5MAJ Fjq zwLOzRxWYo Bh-YZRWTkT-rKI0LCbdlEWhe. 3qeg3Zu: OUKfmVo.7Kyk8@ZBId.TAq7WVt.VU ...

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Tierhalter sollen durch betriebliche Eigenkontrollen sicherstellen, dass die Anforderungen an eine tiergerechte Haltung eingehalten werden. Dies wird im Tierschutzgesetz §11 (8) vorgeschrieben. Dazu müssen geeignete Tierwohlindikatoren gefunden werden, die möglichst einfach zu erfassen und objektive Informationen über die Haltungsverhältnisse liefern. Eignet sich das Liegeverhalten als Tierwohlindikator und kann der tägliche Stalldurchgang als Tierwohlerfassung gewertet werden? Dazu hat das LfULG Köllitsch im Rahmen eines Projektes über zwei Jahren 3108 Beobachtungen an 354 Sauen in unterschiedlichen Haltungsbereichen dokumentiert. Dazu die wichtigsten Ergebnisse: Im Mittel aller Beobachtungen lagen 67 % der Sauen in gestreckter Seitenlage, 14 % in Halbseitenlage und 12% in Bauchlage. In 7 % aller Fälle standen die Sauen oder nahmen eine sitzende Haltung ein. Auf 24 Stunden abzüglich der Fresszeiten hochgerechnet ergeben sich folgende Zeitfenster: 17:17 Stunden gestreckte Seitenlage, 2:10 Stunden Halbseitenlage; 2:53 Stunden Bauchlage und 1:41 Stunden Sitzen/Stehen. Diese durch Beobachtung des gesamten Tierbestandes ermittelten Werte decken sich mit aufwendigen 24-Stunden-Videoanalysen von Einzeltieren in der Literatur. Als Einflussfaktoren auf das Liegeverhalten werden das Reproduktionsstadium (güst, laktierend) die Haltung (Kastenstand, Abferkel-, Bewegungsbucht) und die Genetik bzw. Gesundheitsstatus identifiziert (s. Übersicht). Diese müssen vom Tierhalter beim Stallrundgang entsprechend richtig eingeordnet werden, vor allem um frühzeitig Warnhinweise auf mögliche Störungen im Vorfeld zu bekommen. Fazit: Das Liegeverhalten ist ein wichtiger Tierwohlindikator. Es qualifiziert die Haltungstechnik und ist unter Berücksichtigung weiterer Merkmale wie Laktationsstadium oder körperliche Unversehrtheit vor allem zur Bewertung von Tiergesundheit geeig-net. Eine sorgfältige Tierbeobachtung wie sie beim Stalldurchgang als Momentaufnahme praxisüblich ist, führt zu vergleichbaren Ergebnissen wie aufwendige 24-Stunden-Videoanalysen. Kontakt: Eckhard.Meyer@smul.sachsen.de