Prof. Josef Kamphues

Weniger Phospor übers Futter – was passiert?

Wir füttern P-reduziert in der Ferkelaufzucht. Müssen wir mit negativen Folgen in der Mast rechnen?

Versuche mit jungen Mastschweinen zeigen: Wenn die P-Versorgung reduziert wird, ist der P-Gehalt im Blut verringert. Auch kann eine rückläufige Masse und schlechtere Mineralisierung bestimmter Knochen beobachtet werden. Die Belastbarkeit des knöchernden Skeletts könnte dabei geringer werden und die Anfälligkeit für Frakturen zunehmen. Doch unter normalen Haltungsbedingungen hält sich die Belastung des Skeletts in Grenzen. Mit schärfer werdender P-Reduktion wird aber die Wahrscheinlichkeit für Störungen am Skelettsystem zunehmen.

Wir beobachten Schwanzbeißen oft erst 10 bis 14 Tage nach dem Absetzen. Welche Rolle spielt die Fütterung?

Das Fehlverhalten ist nicht im eigentlichen Sinne fütterungsbedingt, es ist vielleicht ein Erkundungsverhalten am falschen Objekt. Beschäftigungsmaterial muss – wenn es helfen soll – attraktiver sein als die Schwänze von...

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