Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Schwarzenau

[5] Zwei Zinkquellen in der Aufzucht getestet Digital Plus

Zink gehört zu den lebensnotwendigen Spurenelementen. Doch als Futterzusatz ist es zunehmend in die öffentliche Kritik geraten. Laut Futtermittelrecht beträgt der maximal erlaubte Zinkgehalt im Ferkelfutter nur noch 150 mg/kg Futter. Deshalb wird insbesondere in der Ferkelaufzucht auf eine gute Verfügbarkeit des Spurenelements Zink geachtet. Am LVFZ Schwarzenau wurden 40 schwanzkupierte Absetzferkel der Rasse Pi x (DL x DE) gleichmäßig auf zwei Fütterungsgruppen verteilt und zwei verschiedene Zinkoxidquellen (Standardzinkoxid und potenziertes Zinkoxid) miteinander verglichen. Das potenzierte Produkt (HiZox®) ist mi

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für SUS Abonnenten

Ich kenne meine Anmeldedaten

Benutzername oder Email-Adresse
Passwort
Zink gehört zu den lebensnotwendigen Spurenelementen. Doch als Futterzusatz ist es zunehmend in die öffentliche Kritik geraten. Laut Futtermittelrecht beträgt der maximal erlaubte Zinkgehalt im Ferkelfutter nur noch 150 mg/kg Futter. Deshalb wird insbesondere in der Ferkelaufzucht auf eine gute Verfügbarkeit des Spurenelements Zink geachtet. Am LVFZ Schwarzenau wurden 40 schwanzkupierte Absetzferkel der Rasse Pi x (DL x DE) gleichmäßig auf zwei Fütterungsgruppen verteilt und zwei verschiedene Zinkoxidquellen (Standardzinkoxid und potenziertes Zinkoxid) miteinander verglichen. Das potenzierte Produkt (HiZox®) ist mittels speziellen, patentierten Verfahren hergestellt und soll auch in niedriger Dosierung gegen pathogene Keime wirksam sein. Die Futterzuteilung erfolgte über Abrufstationen mit integrierter Futterverwiegung für das Einzeltier. Zudem fand wöchentlich eine Kotbonitur statt. Hier die wichtigsten Ergebnisse: In der Kontroll- bzw. Testgruppe lagen die täglichen Zunahmen bei 503 bzw. 525 g. Die Unterschiede ließen sich statistisch nicht absichern (siehe Übersicht). Der Futterabruf pro Tier und Tag belief sich auf 702 g in der Kontrollgruppe und 758 g in der Versuchsgruppe. Die Aufnahme an umsetzbarer Energie betrug 9,3 (Kontrolle) bzw. 10 MJ/Tier und Tag. Mit Werten zwischen 1,40 und 1,45 kg Futter pro Kilo Zuwachs war der Futteraufwand im Mittel des Versuchs statistisch nicht abzusichern. Zu Versuchsbeginn wurde der Kot in allen Buchten als „weich“ eingestuft. Gegen Versuchsende wurde der Kot mit 2 als „normal“ bewertet. Ein Effekt der Zinkquelle war dabei nicht zu erkennen. Fazit: Der Einsatz des potenzierten Zinkoxids führte gegenüber der Kontrollgruppe zu 22 g höheren Tageszunahmen und zu einem um 56 g höheren Futterabruf je Tier und Tag. Weitere Versuche sind notwendig, um mögliche Effekte auf die Gesundheit zu klären. Offen bleiben Fragen zur Preiswürdigkeit des Produkts im Vergleich zu herkömmlichen Zinkquellen. Kontakt: Wolfgang.Preissinger@lfl.bayern.de Versuchsbericht in der Originalfassung