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Quakenbrück

[6] Vierphasige Mast mit weniger N und P Digital Plus

Neben der „stark N-/P-reduzierten Mast“, welche die neue Dünge-VO vorsieht, soll eine „sehr stark N-/P-reduzierte Ration“ etabliert werden. Die DLG hat hierzu eine vierphasige Fütterungsstrategie veröffentlicht. Welche Leistungen mit dieser Fütterung möglich sind, hat die LWK Niedersachsen überprüft. In der LPA Quakenbrück wurden 120 Ferkel (Pi x BHZP Viktoria) auf zwei Gruppen verteilt und einzeln gehalten: Die Kontrolltiere erhielten das Anfangsmastfutter RAM 2.1 bis 70kg (17 % RP, 0,5% Phosphor) und danach das En

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Neben der „stark N-/P-reduzierten Mast“, welche die neue Dünge-VO vorsieht, soll eine „sehr stark N-/P-reduzierte Ration“ etabliert werden. Die DLG hat hierzu eine vierphasige Fütterungsstrategie veröffentlicht. Welche Leistungen mit dieser Fütterung möglich sind, hat die LWK Niedersachsen überprüft. In der LPA Quakenbrück wurden 120 Ferkel (Pi x BHZP Viktoria) auf zwei Gruppen verteilt und einzeln gehalten: Die Kontrolltiere erhielten das Anfangsmastfutter RAM 2.1 bis 70kg (17 % RP, 0,5% Phosphor) und danach das Endmastfutter RAM 2.2 mit 14% RP und 0,45% Phosphor. Die Versuchsgruppe wurde entsprechend der DLG-Vorgabe für eine sehr stark N-/P-reduzierte Mast versorgt. Die Proteingehalte lagen bei 16,5 % bis 40 kg LG, 15,5 % von 40 bis 65 kg LG, 14,0 % von 65 bis 90 kg LG und 13,5 % ab 90 kg LG. Die Phosphorgehalte reichten von 0,44 bis 0,40 %. Hier die wichtigsten Ergebnisse: Die Kontrollgruppe schnitt mit 1060 g Tageszunahmen bei einem Futteraufwand von 2,46 je kg Zuwachs signifikant besser ab als die Versuchsgruppe (sehr stark N-/P-reduziert) mit 1032 g bzw. 2,52 kg. Bei der Schlachtkörperbewertung nach AutoFOM waren keine gesicherten Unterschiede zu verzeichnen. Die Indexpunkte/kg Schlachtkörpergewicht lagen im Mittel bei 1,013. Die Berechnung der Futterkosten beruhte auf den Nettopreisen im Versuchszeitraum. Je 100 kg Zuwachs betrugen sie 61,62 € (Kontrollgruppe) und 61,96 € (Versuchsgruppe). Die sehr stark N-/P-reduzierte Fütterung führte zu 4 % geringeren N- und 19 % geringeren P-Ausscheidungen im Vergleich zur Kontrollgruppe. Resümee: Bei der sehr stark N-/P-reduzierten Fütterung waren die Tageszunahmen und der Futterverbrauch je kg Zuwachs etwas schlechter. Kontakt: Andrea.Meyer@lwk-niedersachsen.de