ASP: Frankfurt/Oder wurde zum Kerngebiet erklärt

Nach weiteren positiven Funden wurde ein Areal bei Frankfurt/Oder offiziell zum ASP-Kerngebiet erklärt.

Zuletzt wurde Frankfurt (Oder) nach einem weiteren positiven Befund bei einem Tier mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) als gefährdetes Gebiet eingestuft. Darüber hinaus ist das bereits in der vergangenen Woche abgesteckte Areal im Norden der Stadt offiziell zum Kerngebiet erklärt worden. Es befindet sich in Kliestow zwischen der Bundesstraße 112 und dem Festzaun entlang der Oder. Um den Fundort im Norden Frankfurts sei bereits ein Zaun gezogen, so das Veterinäramt weiter.

Anders als bei den bisherigen Kerngebieten gilt dem Verbraucherschutzministeriums des Landes zufolge in Frankfurt kein Radius von drei Kilometern. Grund dafür seien die Nähe zum Stadtgebiet und zum Grenzfluss. Auch würden bisher keine festen Zäune, sondern Elektro-Netzzäune verwendet.

Neben den beiden bisherigen Kerngebieten im Landkreis Oder-Spree bei Friedland und Neuzelle sowie einem in Märkisch-Oderland bei Küstrin ist das Frankfurter Kerngebiet das mittlerweile vierte in Brandenburg. Mittlerweile sind 868 ASP-Fälle bei Wildschweinen amtlich bestätigt worden. Neben den Hotspots in Brandenburg gibt es ein weiteres gefährdetes Gebiet in Ostsachsen.