ASP: Jetzt 20 Fälle

In Brandenburg sind sieben weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen bestätigt worden.

Sieben neue Fälle wurden gestern vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt, wie das Landwirtschaftsministerium (BMEL) bekannt gab. Insgesamt sind damit in Deutschland 20 ASP-Fälle nachgewiesen, alle im gefährdeten Gebiet. Nachdem am 10. September ein erster Fall bei einem Wildschwein-Kadaver im Landkreis Spree-Neisse bekannt geworden war, bestätigte das Friedrich-Loeffler Institut bis zum 18. September 19 weitere Fälle - allesamt Wildschweine. Die Orte, an denen die Tiere gefunden wurden, befanden sich alle innerhalb des festgelegten gefährdeten Gebiets. Weitere Funde werden von den Experten erwartet.

Inzwischen ist ein 2 Kilometer langer mobiler Elektrozaun um die Kernzone aufgestellt worden. Der Landkreis Spree-Neiße und die beiden angrenzenden Landkreise Dahme-Spreewald und Oder-Spree gelten als Restriktionszone. Hier soll es laut Ausagen der Behörden 15.000 Hausschweine in 50 Betrieben geben. Davon hält der größte Betrieb rund 5.000 Schweine. Für die Betriebe gilt derzeit ein Verbringungsverbot für ihre Schweine mit Ausnahmen. Diese können die örtlich zuständigen Veterinärbehörden erteilen.