ASP: Mecklenburg-Vorpommern rüstet sich für ASP-Ausbruch

Mecklenburg-Vorpommern hat in Kooperation mit einem Kadaverentsorgungsunternehmen ein Spezialfahrzeug angeschafft, mit dem im Seuchenfall ASP-infizierte Kadaver transportiert werden können.

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus sieht das Land für eine mögliche Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gut gerüstet. „Die ASP steht förmlich vor der Tür. Deswegen tun wir alles, um unser Landesgebiet vor Einschleppungen des ASP-Virus zu schützen, die Betriebe mit Schweinehaltung optimal auf eine mögliche Einschleppung vorzubereiten, aber auch Systeme für eine ordnungsgemäße Beseitigung von verendeten oder krank erlegten Wildschweinen im Seuchenfall zu etablieren“, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus vergangene Woche in Schwerin.

Backhaus wies darauf hin, dass die im Land für die sichere Entsorgung von Tierkadavern zuständige SecAnim GmbH in Malchin in Absprache mit dem Agrarressort entschieden habe, für diesen Entsorgungsfall ein Spezialfahrzeug mit insgesamt 16 austauschbaren Edelstahlbehältern anzuschaffen. Dieses Spezialfahrzeug wurde am vergangenen Mittwoch an die SecAnim GmbH übergeben. Nach Einschätzung von Backhaus ist Mecklenburg-Vorpommern damit in Bezug auf die unschädliche Beseitigung von Körpern und Körperteilen von Wild nach einem möglichen Ausbruch der ASP sehr gut aufgestellt. AgE