Russland: ASP trifft Großbetrieb

Im Südwesten Russlands wurde ein Großbetrieb mit 17.000 Schweinen gekeult

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat in Russland nach einer längeren Zeit wieder eine Großanlage getroffen. Der Betrieb Severny Klyuch Farm in der Region Samara in der Nähe zur Grenze zu Kasachstan mit 17.000 Schweinen wurde vollständig gekeult. Die Veterinärbehörden vermuten, dass das ASP-Virus mit Schadnagern in die Anlage getragen wurde. Denn diese suchen aufgrund der niedrigen Außentemperaturen jetzt zunehmend den Schutz in den Stallgebäuden. In Großbetrieben war das hochansteckende Virus zuletzt im Oktober in einem Betrieb mit 36.000 Schweinen aufgetreten. Insgesamt ist die Zahl der ASP-Ausbrüche in Großanlagen in Russland allerdings stark rückläufig. Die Seuche trat in den vergangenen zwölf Monaten insbesondere in Hinterhofhaltungen und in Wildschweinen auf.