Wildschweinstrecke fällt noch höher aus

Die vorläufigen Streckendaten der BUndesländer ergeben eine Wildschweinstrecke von über 881.000 Stück.

Das Jagdfachmagazin Jagderleben hat die vorläufigen Streckendaten des Jagdjahres 19/20 ausgewertet. Dabei kam heraus, dass in Deutschland 881.886 Wildschweine erlegt worden sind. Somit sind nochmal mindestens gut 25.000 Schwarzkittel mehr geschossen worden, als die ersten Hochrechnungen des Deutschen Jagdverbandes vor einigen Wochen ergaben. Damals wurde eine Strecke von 856.000 Wildschweinen genannt.

Mit den über 881.000 Schwarzkitteln wurde eine neue Rekordstrecke ausgewiesen. Der bisherige Rekord lag bei 836.865 Tiere aus dem Jagdjahr 17/18. Im Vergleich zum vorherigen Jagdjahr, wo vergleichsweise „nur“ knapp 600.000 Wildschweine geschossen worden sind, zeigten wohl die rechtlichen Erleichterungen Wirkung. So waren damals zur ASP-Prävention beispielsweise Schonzeiten geändert bzw. ausgesetzt und der Einsatz von Nachtsichtgeräten erlaubt worden.

Mit dem Ausbruch der Seuche in Brandenburg und Sachsen kommt es nun mehr denn je darauf an, die Wildschweinbejagung weiter zu intensivieren. Wie das Jagdmagazin allerdings weiter berichtet, wird durch die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Beschränkungen die Schwarzkitteljagd im Rahmen von Drückjagden deutlich erschwert.