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Krebsrisiko - Aufregung um Fleisch Digital Plus

Rotes und verarbeitetes Fleisch wurde von der zur WHO gehörenden Internationalen Agentur für Krebs­forschung (IARC) als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Von rund 800 ausgewerteten Studien war die Rede. Die brisante Aussage zum Risiko von verarbeitetem Fleisch beruht jedoch

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Rotes und verarbeitetes Fleisch wurde von der zur WHO gehörenden Internationalen Agentur für Krebs­forschung (IARC) als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Von rund 800 ausgewerteten Studien war die Rede. Die brisante Aussage zum Risiko von verarbeitetem Fleisch beruht jedoch nur auf zehn Studien. Auch handelt es sich nur um ein relatives Risiko, was Statistiker veranlasste, die Zahl 18 zur „Unstatistik des Monats Oktober“ zu nominieren. Denn „18 % höheres Risiko“ bedeutet tatsächlich, dass sich das absolute Risiko an Darmkrebs zu erkranken von etwa 5 auf 6 % erhöht, wenn es eine klare Dosis-Wirkungsbeziehung gibt. Dies wird jedoch weiterhin angezweifelt. Alle bisher bekannten Studien deuten zwar auf Assoziationen hin, wegen einer Vielzahl an Störfaktoren lassen sich diese jedoch nicht absichern. Nach einer Welle der Kritik hat die IARC inzwischen zugestanden, dass der Fleischkonsum auch mit gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist.