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Thomas May, QS Bonn - „Jeder dritte Mäster ohne Antibiotika“ Digital Plus

Aufgrund intensiver Diskussionen über Antibiotika in der Tierhaltung wurde 2012 das Antibiotikamonitoring bei QS eingeführt. Der Einsatz von Antibiotika ist in den letzten Jahren kontinuierlich und deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zu 2011 hat die Pharmaindustrie 2015 mit 805 Tonnen 53% weniger Antibiotika an Tierärzte abgegeben. In

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Aufgrund intensiver Diskussionen über Antibiotika in der Tierhaltung wurde 2012 das Antibiotikamonitoring bei QS eingeführt. Der Einsatz von Antibiotika ist in den letzten Jahren kontinuierlich und deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zu 2011 hat die Pharmaindustrie 2015 mit 805 Tonnen 53% weniger Antibiotika an Tierärzte abgegeben. In den Geflügel und Schweine haltenden QS-Betrieben ist der Antibiotikaeinsatz 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 149,3 Tonnen oder 21,4% zurückgegangen. Die Auswertungen, die quartalsweise den Tierhaltern mit ihrem Antibiotika-Informationsbrief zur Verfügung gestellt werden, zeigen, dass z.B. ein Drittel der Betriebe in der Schweinemast einen Therapie-Index „Null“ aufweisen. Diese Betriebe haben im zweiten und dritten Quartal 2016 keine Antibiotika eingesetzt. Eine antibiotikafreie Mast oder gar komplette Schweinehaltung wäre sicherlich wünschenswert. Aber zu viele Faktoren beeinflussen die Tierhaltung und auch die Tiergesundheit. Und wenn Schweine krank werden – egal, ob ein gesamter Bestand oder nur einzelne Tiere –müssen sie behandelt werden. Gegebenenfalls auch mit Antibiotika!