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Thomas May, QS GmbH Bonn Digital Plus

Das Management ist sicherlich ein entscheidender Faktor für die Tiergesundheit und damit zwangsläufig für den bewussten Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Wir erwarten Impulse, wenn sich die Betriebsleiter bezüglich des Antibiotika-Einsatzes miteinander vergleichen. Ab Oktober erhalten alle QS-Mäster eine erste Auswertung des Antibiotika-Einsatzes von ihrem Bündler. Für die Auswertung wird der Therapie-Index

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Das Management ist sicherlich ein entscheidender Faktor für die Tiergesundheit und damit zwangsläufig für den bewussten Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Wir erwarten Impulse, wenn sich die Betriebsleiter bezüglich des Antibiotika-Einsatzes miteinander vergleichen. Ab Oktober erhalten alle QS-Mäster eine erste Auswertung des Antibiotika-Einsatzes von ihrem Bündler. Für die Auswertung wird der Therapie-Index unter Berücksichtigung der Behandlungstage, der Anzahl der eingesetzten Wirkstoffe sowie der Zahl der behandelten Tiere und der Tiere im Bestand berechnet. In Mastbetrieben liegt dieser im Moment durchschnittlich bei 6,8. Es gibt viele Betriebe mit einem Therapie-Index von 0 oder 1, aber auch solche mit einem Therapie-Index von 30, 40 oder 50 und mehr. Betriebe, deren Therapie-Index deutlich über dem Durchschnitt liegt, werden darauf reagieren. Hier sollte dann an erster Stelle ein Gespräch mit dem Hoftierarzt erfolgen oder die Beratung durch andere Experten in Anspruch genommen werden. Erste Auswertungen lassen den Schluss zu, dass es in jeder Tierarztpraxis Betriebe gibt, die viele und wenige Behandlungen pro Tier aufweisen. Auch gibt es keine eindeutige Be-ziehung zu Therapie-Index und Anzahl Tierplätzen. Detailauswertungen werden hoffentlich Hinweise geben, wie Betriebe mit geringem Antibiotika-­Einsatz arbeiten und worauf in Betrieben mit vielen Behandlungen der Fokus zu richten ist.