Bayern sucht innovative Landwirte und Fleischverarbeiter​ ​ ​

Es werden Kandidaten für die Ehrenauszeichnung „Region. Tradition.Innovation“ gesucht.

In Bayern wird auch in diesem Jahr wieder die Ehrenauszeichnung „Region. Tradition.Innovation“ verliehen. Wie das Umweltministerium am Dienstag vergangener Woche mitteilte, werden für den Wettbewerb jetzt Landwirte, Metzger und Schlachtbetriebe gesucht, die sich in den Bereichen Fleisch und Milch durch Regionalität, Tierschutz oder auch durch traditionelle Herstellung hervortun. „Wir wollen, dass die regionalen Strukturen bei der Gewinnung, Verarbeitung und Vermarktung von Fleisch und Milch in Bayern erhalten bleiben“, betonte Umweltminister Thorsten Glauber. Besonders in Krisenzeiten werde deutlich, wie wichtig die heimische Produktion von Lebensmitteln sei. „Wir machen uns unabhängig von Importen und stärken gleichzeitig die Wertschöpfung vor Ort. Hochwertige Produkte und kurze Wege, das ist die Formel der Zukunft", betonte der Minister. Die Ehrenauszeichnung richtet sich laut dem Münchner Umweltressort an innovative Betriebe, die beispielsweise Tiere aus besonders artgerechten Haltungsformen nutzen, wie etwa ganzjährig im Freien gehaltene Schweine oder Rinder. Auch die tierschonende Schlachtung im Herkunftsbetrieb oder die Herstellung herausragender regionaler Produkte könne ein entsprechendes Kriterium sein. Geeignete Betriebe werden unter anderem durch die Bezirksregierungen und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vorgeschlagen. Eigenbewerbungen sowie Vorschläge durch Privatpersonen sind ebenfalls möglich; Vorschläge können bis 30. Juni 2022 eingereicht werden. (ehrenauszeichnung@stmuv.bayern.de) AgE


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