Energiekosten: Zweites Hilfspaket kommt

Betriebe ohne Greening-Prämie können ab Oktober einen Antrag stellen.

Mit einem 180 Mio. € umfassenden Programm greift Berlin allen landwirtschaftlichen Betrieben unter die Arme, die besonders unter den hohen Energiekosten aufgrund der Ukrainekrise leiden. Bereits seit Mitte September laufen die Auszahlungen an alle Betriebe, die eine 2021 Greening- Prämie erhalten haben. Die Hilfszahlungen werden automatisch ohne Antrag über die Sozialversicherung ausgezahlt.
Mit einer zweiten Säule will das Bundeslandwirtschaftsministerium nun auch Landwirte unterstützen, die aufgrund ihrer hohen Energiekosten zwar zuschussberechtigt sind, aber keine Greening Prämie erhalten. Im sogenannten Kleinbeihilfeprogramm sind unter anderem Betriebe mit Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und Schweinemast anspruchsberechtigt. Die anspruchsberechtigten Betriebe werden schriftlich von der für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) kontaktiert. Anträge können in der Zeit vom 1. bis zum 31. Oktober gestellt werden.
Die Kleinbeihilfe ist ebenso wie die erste Säule des Förderprogramms auf 15.000 Euro pro Unternehmen begrenzt.