China: Produktionseinbußen geringer als prognostiziert

China konnte den ASP-bedingten Einbruch der Produktion spürbar abmildern.

Die chinesische Schweinefleischerzeugung ist im vergangenen Jahr weniger stark gesunken als zuvor prognostiziert worden war. Wie das nationale Statistikbüro am Montag vergangener Woche in Peking mitteilte, wurden nach vorläufigen Daten 41,13 Mio. t Schweinefleisch produziert; das waren 3,3 % weniger als 2019. Ein Jahr zuvor war wegen der Folgen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) die Produktion noch um 21,3 % eingebrochen. Den Statistikern aus Peking zufolge kamen 2020 rund 527 Millionen Schweine an den Haken; im Vorjahresvergleich entsprach das einem Rückgang von 3,2 %. Die größten Probleme mit der ASP scheinen in der Volksrepublik überwunden; in den vergangenen Monaten wurden auch dank massiver staatlicher Hilfen steigende Bestandszahlen und Schlachtungen gemeldet. Das Infektionsgeschehen ist nach amtlichen Angaben aufgrund der verstärkten Biosicherheitsmaßnahmen unter Kontrolle.

Dem Statistikbüro zufolge belief sich der Schweinebestand Ende Dezember 2020 auf 406 Mio. Tiere; das war rund ein Drittel mehr als Ende 2019. Die Folge ist ein deutlicher Zuwachs bei der Schweinefleischerzeugung, die im vierten Quartal 2020 mit rund 13 Mio. t die vergleichbare Vorjahresmenge um 21 % übertraf. AgE