US-Sauenbestand um 3 % gesunken

Entgegen des Trends der letzten Jahre sind die Bestände in den USA leicht gesunken. Es werden weniger Sauen und Ferkel gehalten.

In den Vereinigten Staaten standen die Zeichen am Schweinemarkt jahrelang auf Expansion. Doch in 2020 haben die US-Farmer ihre Schweineherden wieder abgestockt. Nach Angaben des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) wurden zum Stichtag 1.12.2020 rund 77,5 Mio. Schweine in den Vereinigten Staaten gehalten; das waren 726.000 Stück oder 0,9 % weniger als zwölf Monate zuvor.

Mit Ausnahme der schwereren Mastschweine über 81 kg, die ein Bestandsplus von 1,2 % aufwiesen, waren bei allen anderen Tierkategorien Rückgänge zu verzeichnen. So nahm die Zahl der eingestallten Ferkel gegenüber Dezember 2019 um 1,4 % auf 21,7 Mio. Stück ab; für die Läufer bis 54 kg wurde ein Minus von 1,8 % auf 20,3 Mio. ausgewiesen. Dies dürfte in den nächsten Monaten zu einem im Vorjahresvergleich geringeren Schlachtaufkommen führen.

3 % weniger Sauen

Noch stärker schränkten die US-Farmer binnen Jahresfrist relativ gesehen die Zahl ihrer gehaltenen Sauen ein, nämlich um 195.000 oder 3,0 % auf knapp 6,3 Mio. Stück. Erstmals seit langer Zeit war auch bei den aufgezogenen Ferkeln je Wurf kein Zuwachs mehr zu beobachten; mit durchschnittlich 11,05 Tieren lag dieser Wert im Zeitraum von September bis November 2020 um 0,4 % unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau.


Mehr zu dem Thema