ASP: Manten nimmt Tiere auf

Der Schlachthof Manten im Rheinland könnte bald Schweine aus den ASP-Zonen im Emsland aufnehmen.

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Anfang Juli im Emsland wird es höchste Zeit, dass für die Schweine in den Restriktionsgebieten eine Absatzmöglichkeit gefunden wird. Hierzu berichten Marktkenner jetzt, dass der Fleischbetrieb Manten im rheinländischen Geldern bereits ab Freitag dieser Woche schlachtreife Schweine aus den ASP-Restriktionszonen im südlichen Niedersachsen aufnehmen könnte. Der Schlachtbetrieb bietet eine Kapazität für 3.500 Schlachtschweine pro Tag. Das Aufkommen von schlachtreifen Schweinen in den emsländischen ASP-Zonen wird aktuell auf 5.000 bis 6.000 Schweine pro Woche geschätzt. Zu welchen Konditionen der Schlachtbetrieb die Schweine aufnehmen soll, ist noch nicht final geklärt.

Als weiterer Abnehmerbetrieb für Schweine aus den ASP-Zonen im Emsland wird der Westfleisch-Schlachthof in Hamm gehandelt. Hier soll es aber erst später zu Entscheidungen kommen. Als Abnehmer ist offenbar auch der zu Tönnies gehörende Standort Weißenfels in den neuen Bundesländern im Gespräch.