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Schwere Anschuldigungen gegen Schulze-Föcking

Schulze Föcking
Nur wenige Wochen nach ihrer Ernennung zur NRW-Landwirtschaftsministerin werden Christina Schulze Föcking schwere Tierschutzverstöße vorgeworfen. Bild: Land NRW, R. Sondermann

Die neue NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze-Föcking sieht sich schweren Tierschutzvorwürfen ausgesetzt. Das RTL-Magazin „Stern TV“ hat am Mittwochabend Filmmaterial gezeigt, dass massive Tierschutzverstöße im Betrieb Schulze Föcking in Steinfurt zeigen sollen. Die Ministerin war bis vor Kurzem noch selbst an dem Betrieb beteiligt, inzwischen ist ihr Ehemann Frank Schulze Föcking allein für die Schweinehaltung verantwortlich.
In dem Video sind verdreckte Ställe und zum Teil schwer verletzte Tiere mit angefressenen Schwänzen und entzündeten Gelenken zu sehen. Außerdem soll das Filmmaterial belegen, dass in den Abteilen die Ammoniakwerte die gesetzlichen Vorgaben übersteigen und in zwei Nächten die Wassernippel abgestellt waren.
Zu den Aufnahmen bezogen in der Sendung Christian Adam von der Tierschutzorganisation "tierretter.de e.V.", der für den Kreis Steinfurt zuständige Amtsveterinär Dr. Christoph Brundiers sowie Dr. Ophelia Nick Stellung. Dr. Nick ist Tierärztin und tritt diesen Herbst als Direktkandidatin für die Grünen bei der Bundestagswahl an. Vom Betrieb selbst liegt eine umfassende Stellungnahme vor, in der auch auf die Kannibalismus-Probleme eingegangen wird. Zudem wurden alle relevanten Bestands-, Befund- und Auditdaten offengelegt, die eine sachgemäße Tierhaltung belegen. Das wurde in einer amtstierärztlichen Routine-Kontrolle am 7. Juli und tags darauf in einem QS-Sonderaudit nochmals bestätigt.

Hier gehts zum „Stern TV“-Beitrag (Video)....

Stellungnahme des Betriebes Schulze Föcking

Schlagworte

Föcking, Schulze, Stern, Steinfurt, Filmmaterial, Landwirtschaftsministerin, Tierschutzvorwürfen, Nick, belegen, 7533344

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