Partner von

ASP: Jäger stellen Maßnahmenkatalog vor

Wildschwein
Erkranktes Wildschwein. Foto: FLI

Was ist zu tun, wenn ein totes Wildschwein aufgefunden wird? Was geschieht, wenn der erste ASP-Fall bei Schwarzwild auftritt?  Der Deutsche Jagdverband (DJV) und das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) haben gemeinsam Empfehlungen zum Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erarbeitet. Es geht um die  

  • Früherkennung, 
  • mögliche Maßnahmen im Seuchenfall sowie
  • deren Anwendung, erklärt anhand von konkreten Fallbeispielen.
Ein Impfstoff gegen die ASP ist auf absehbare Zeit nicht verfügbar. Daher können ausschließlich hygienische Maßnahmen und die Reduktion der Wildschweinbestände zur Vorbeugung und Bekämpfung der unheilbaren Tierseuche eingesetzt werden. Im Seuchenfall wird ein Krisenstab eingerichtet, der auch logistische Aufgaben übernimmt. Wird ASP an einem bestimmten Ort eingeschleppt, werden analog zum tschechischen Fall drei Zonen eingerichtet:
  • Kerngebiet (in Tschechien ca. 2.000 ha),
  • Gefährdeter Bezirk (in Tschechien ca. 100.000 ha),
  • Pufferzone (in Tschechien ca. 1,2 Mio ha)
In allen drei Zonen müssen alle erlegten sowie tot aufgefundenen Wildschweine auf ASP untersucht werden. Es soll vermeiden werden, dass möglicherweise infizierte Tiere aus dem Kerngebiet auswandern und die ASP verbreiten. Zudem müssen möglichst viele Kadaver infizierter Wildschweine entfernt werden, um den Erregerdruck zu reduzieren. Eine Einzäunung des Kerngebietes ist vorgesehen. In den anderen zwei Zonen ist eine drastische Reduktion der Wildschweindichte  anzusterben, um so die Ausbreitung der ASP zu unterbinden.

Den Maßnahmenkatalog "Optionen für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Seuchenfall" finden Sie hier:  Download

Schlagworte

ASP, Maßnahmenkatalog, Afrikanischen, Seuchenfall, Zonen, Tschechien, Schweinepest, DJV, Kerngebiet, Wildschwein

Kommentare

Kommentarfunktion de-/aktivieren

Kommentar hinzufügen...
Kommentieren

SUS per WhatsApp

Neuer Service: Die wichtigsten News senden wir zeitnah aufs Smartphone.

Jetzt kostenlos anmelden!

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Do-it-yourself-Tipp

stallkonzept

Halterung für Farbstifte Aus Resten eines KG-Rohres hat Thomas Fink aus Oberhaid eine Halterung für Farbstifte und -sprays gebaut. Du hast auch einen cleveren Tipp auf Lager? Dann schicke ein Foto an SUS. Wir freuen uns!

Weiterer Do-it-yourself-Tipp
Karrero by topagrar
Die neuesten Stellenangebote