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Tschechien: ASP-Krisengebiet abgesperrt

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ASP wird durch infizierte Tiere und das Verfüttern kontaminierter Speiseabfälle übertragen.

Ende Juni wurden in Tschechien Fälle von ASP bei Wildschweine bekannt. Beobachtet wurde sie im mährischen Zlin nahe der Grenze zur Slowakei und Österreich. Seit Beginn des Ausbruchs wurde das Virus inzwischen bei 82 Tierkadavern festgestellt. Jetzt wollen die tschechischen Behörden die Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest verschärfen. In dem 50 km² großen Infektionsgebiet um die östliche Stadt Zlin dürfen Wald und Felder nicht mehr von Menschen betreten werden, teilte Jiri Cunek, Präsident der Verwaltungsregion Zlin, mit. Die Polizei werde die Einhaltung der Anordnung überwachen. Ausnahmen gelten nur für bestimmte Gruppen wie Förster und Landwirte. Rund 350 Schilder sollen auf das neue Verbot aufmerksam machen.

Zudem wurde am Wochenende ein kilometerlanger Elektrozaun errichtet, der die Wildschweine im Krisengebiet halten soll. Der rund 70 cm hohe Zaun hat eine Spannung von 10.000 Volt. Für eine Ausbreitung in andere Regionen des Landes gebe es bisher keine Anzeichen, hieß es. In dem Ansteckungsgebiet sollen nun auch Käfigfallen eingesetzt werden. "Wir wollen so viele Wildschweine wie möglich abfangen", sagte Cunek.

 

 

Schlagworte

Wildschweine, ASP, Tschechien, Zlin, Krisengebiet, Cunek

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