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Greenpeace wertet illegale Gülleproben aus

Greenpeace
Auf Basis vermutlich illegal entnommener Gülleproben wurden Tests auf antibiotikaresistente Keime gemacht. Bild: Greenpeace

Nach dem umstrittenen Gutachten zur Mastschweinehaltung legt die Umweltschutzorganisation Greenpeace jetzt mit einer weiteren Studie nach: In sieben Bundesländern, schwerpunktmäßig in Niedersachsen, wurden Gülleproben aus verschiedenen Schweineställen entnommen und auf resistente Keime untersucht. Ergebnis: In 13 von 19 getesteten Gülleproben will man antibiotikaresistente Keime nachgewiesen haben. 15 Proben enthielten nach Angaben der Organisation zumindest Antibiotika-Rückstände. In einer Probe sollen MRSA-Keime gefunden worden sein.
Obwohl die Studie nicht repräsentativ ist und nur aus Stichproben besteht, holt Greenpeace wieder zum großen Schlag aus. So wird der Nutztierhaltung ein maßloser Antibiotikaverbrauch vorgeworfen, der letztlich dafür sorgen würde, dass Menschen wieder an harmlosen Infektionen sterben.
Neben dieser haltlosen Pauschal-Verurteilung stützt sich die Umweltorganisation wohl erneut auf Untersuchungsmaterial, welches illegal beschafft wurde. So sollen der Studienbeschreibung zufolge die Proben „je nach Zugänglichkeit“ entweder aus Güllebecken unter den Ställen oder aus Behältern außerhalb der Ställe stammen.

Schlagworte

Greenpeace, Gülleproben, Keime, Proben, x308, llebecken, MRSA, Studienbeschreibung, Studie, Probe

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