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China importiert ein Viertel weniger Schweinefleisch

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Insbesondere die deutschen Schweinefleischexporteure konnten im letzten Jahr weniger Ware im chinesischen Markt unterbringen. Bild: Archiv

Chinas Schweinefleischimporte sind im vierten Quartal 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum nicht mehr ganz so stark gefallen wie zuvor, doch ist für das gesamte Kalenderjahr ein Einfuhrminus von 25 % zu verzeichnen. Wie aus den kürzlich vom Dachverband der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft (L&F) veröffentlichten Außenhandelsdaten hervorgeht, bezog die Volksrepublik 2017 insgesamt 1,22 Mio. t frisches und gefrorenes Schweinefleisch; das waren rund 403 500 t weniger als im Rekordeinfuhrjahr 2016. Weniger stark, nämlich um 6,5 % auf 1,24 Mio. t, ging die Bestellmenge von Schlachtnebenerzeugnissen zurück. Die niederländische Rabobank erwartet für 2018 wieder etwas zunehmende Importmengen an Schweinefleisch, da die Lagerbestände in China abgenommen haben und sich die Einfuhrpreise auf einem niedrigeren Niveau als 2017 befinden.
Zu den großen Verlierern am chinesischen Markt gehörte im vergangenen Jahr Deutschland. Die deutschen Anbieter verzeichneten im Bereich der frischen und gekühlten Ware einen Absatzrückgang von 38,5 % auf 211 780 t. Damit verlor man den Platz als wichtigster Lieferant an die Spanier, deren Ausfuhrmenge in die Volksrepublik „nur“ um 8,7 % auf 237 510 t sank. Auch bei der Lieferung von Schlachtnebenerzeugnissen gerieten die Geschäfte der deutschen Exporteure ins Stocken. In der Bundesrepublik kauften die Chinesen mit 147 110 t insgesamt 31,6 % weniger Ware. AgE

Schlagworte

Schweinefleisch, Schlachtnebenerzeugnissen, Volksrepublik, 147, Schweinefleischimporte

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