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Schlachter rufen Hauspreise aus

Schlachtung
Die Schlachter haben die neue VEZG-Notierung nicht akzeptiert und Hauspreise rausgegeben.

Mit Verzögerung haben die führenden Schlachtunternehmen Tönnies, Danish Crown und Westfleisch bekannt gegeben, dass sie der aktuellen VEZG-Notierung von 1,34 €/Indexpunkt nicht folgen werden und einen Hauspreis von 1,30 €/Indexpunkt ausrufen. Dabei stellt die Westfleisch ihre Vertragsmäster unwesentlich besser und zahlt 1,32 €/Indexpunkt. Unter den großen Schweineschlachtern hält sich damit lediglich Vion an den VEZG-Preis.
Bereits kurz nach dessen Festlegung war zu hören, dass Tönnies ein Minus von 3 Cent als nicht ausreichend empfindet. Nach scheinbar intensiven Gesprächen im Unternehmen gab der Branchenprimus dann am Donnerstag den Hauspreis aus und die Mitbewerber folgte.
Als Begründung führt die rote Seite an, dass sich feiertagsbedingt ein immenses Angebot an Schlachtschweinen aufgestaut hat. Hinzukommt ein saisonal schwacher Fleischabsatz, weil die Verbraucher nach den üppigen Feiertagen weniger Fleisch nachfragen.

Schlagworte

VEZG, Westfleisch, Tönnies, Notierung, Indexpunkt, Vion, Hauspreis, Fleisch

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